Qualitätsprüfung von Hanffasern

  • Olaf Roller
  • Peter Schulze Lammers

Abstract

Bastfasern werden aufgrund ihrer Eigenschaften zunehmend für industrielle Zwecke verwendet. Die Qualitätsanforderungen an die Fasern unterscheiden sich von denen in der Bekleidungsindustrie. Für den Verbundwerkstoffsektor müssen sie, da sie nicht mehr chemisch behandelt werden, frei von Gerüchen, trocken und reißfest sein sowie eine gute Faser-Matrix-Haftung ermöglichen. Die Verfahren zur Qualitätsprüfung von Bastfasern zeichnen sich durch hohen Aufwand an manuellen Arbeiten aus. Eine rein maschinelle Prüfung der Bastfasern ist aufgrund der groben Faserbeschaffenheit zurzeit nicht möglich. Eine chemische Analyse der Bastfasern auf ihre Qualität scheitert an der vielfältigen Zusammensetzung der Fasern und zusammenkittenden Substanzen.
Veröffentlicht
2004-08-30
Zitationsvorschlag
Roller, O., & Schulze Lammers, P. (2004). Qualitätsprüfung von Hanffasern. LANDTECHNIK, 59(4), 216–217. https://doi.org/10.15150/lt.2004.1336
Rubrik
Fachartikel

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