Sensorgestützte Applikation von Pflanzenschutzmitteln

Autor/innen

  • Karl-Heinz Dammer
  • Antje Giebel
  • Katrin Witzke
  • Rolf Adamek

DOI:

https://doi.org/10.15150/lt.2002.1637

Abstract

Ein bedarfsgerechter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln führt zur Kostenersparnis und vermindert den Eintrag von Bioziden in die Umwelt. Das bedeutet, vom üblichen flächeneinheitlichen Spritzen zu einer Applikation nur in den Bereichen überzugehen, wo die jeweiligen Schaderreger wirtschaftliche Ertragsverluste verursachen, ökonomische Schadensschwellen also überschritten sind. Am ATB wurden zur technischen Umsetzung des teilflächenspezifischen Pflanzenschutzes Sensoren für die Unkraut- sowie Pflanzenmasseerfassung entwickelt. In Verbindung mit einer Pflanzenschutzspritze werden diese zur Echtzeitapplikation von Herbiziden und Fungiziden eingesetzt. Neben dem Effekt der Einsparung von Betriebsmitteln ergaben zweijährige Praxisversuche zur pflanzenbaulichen Bewertung des Verfahrens keine Ertragsverluste und kein stärkeres Krankheits- oder Unkrautauftreten teilflächenspezifischer gegenüber flächeneinheitlicher Applikationen.

Veröffentlicht

26.08.2002

Zitationsvorschlag

Dammer, K.-H., Giebel, A., Witzke, K., & Adamek, R. (2002). Sensorgestützte Applikation von Pflanzenschutzmitteln. Agricultural engineering.Eu, 57(4), 210–211. https://doi.org/10.15150/lt.2002.1637

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Rubrik

Fachartikel

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