Lastkollektive und Leistungsverteilung am Mähdrescher

  • Christoph Müller
  • Thomas Anderl
  • Stefan Böttinger

Abstract

Bei Mähdreschern hängt die korrekte Funktion vieler Arbeitselemente von deren konstanten Antriebsdrehzahl ab. Deshalb wird der Verbrennungsmotor stets bei Nenndrehzahl betrieben, auch wenn er nicht voll ausgelastet ist. Die Folge sind Betriebspunkte bei ungünstigem spezifischem Kraftstoffverbrauch. An der Universität Hohenheim werden im Rahmen des Forschungsprojektes „Drehzahlentkopplung beim Mähdrescher“ Untersuchungen zu Leistungsbedarf und -verteilung durchgeführt. Dazu wurde der institutseigene Versuchsmähdrescher mit einem CAN-Bus-basierten Mess- und Auswertesystem ausgestattet. Im ersten Schritt konnten drei mechanische und eine hydraulische Messstelle installiert und in Betrieb genommen werden. Auf rund 70 ha Fläche konnten 2011 erste Daten zur Belastung einzelner Arbeitselemente im Betrieb aufgezeichnet und ausgewertet werden.
Veröffentlicht
2012-08-27
Zitationsvorschlag
Müller, C., Anderl, T., & Böttinger, S. (2012). Lastkollektive und Leistungsverteilung am Mähdrescher. LANDTECHNIK, 67(4), 270–273. https://doi.org/10.15150/lt.2012.308
Rubrik
Fachartikel