Ökonomische und ökologische Aspekte des Sensoreinsatzes im Pflanzenschutz

  • Jürgen Schwarz
  • Ralf Schlauderer

Abstract

Die ungleichmäßige Verbreitung von Unkräutern, Krankheiten und Schädlingen auf Ackerschlägen ist ein bekanntes und untersuchtes Phänomen. Als Reaktion darauf wurde die teilflächenspezifische Applikation von Pflanzenschutzmitteln entwickelt. Zur teilflächenspezifischen Applikation werden Sensoren benötigt. Diese ermöglichen die Ermittlung der entsprechenden Schadbilder auf dem Feld. Die Einsparpotenziale an Pflanzenschutzmitteln variieren. In eigenen Versuchen konnten bei Herbiziden bis zu 40 % Mitteleinsparung und bei Fungiziden bis zu 25 % erreicht werden. Die Kosten für die Sensoren sind noch unbekannt. Die monetäre Quantifizierung der ökologischen Effekte ist schwierig.
Veröffentlicht
2004-10-25
Zitationsvorschlag
Schwarz, J., & Schlauderer, R. (2004). Ökonomische und ökologische Aspekte des Sensoreinsatzes im Pflanzenschutz. LANDTECHNIK, 59(5), 264–265. https://doi.org/10.15150/lt.2004.1349
Rubrik
Fachartikel