Bestimmung bodenbürtiger Spurengasflüsse beim Anbau nachwachsender Rohstoffe

  • Hans Jürgen Hellebrand
  • Volkhard Scholz

Abstract

Die Umweltbilanz nachwachsender Rohstoffe wird durch die Emission von klima- und umweltrelevanten Spurengasen beeinträchtigt. In Abhängigkeit von Intensität und Art der Stickstoffdüngung werden Lachgas oder. Ammoniak emittiert als auch der Methanabbau im Boden beeinflusst. Zum Bestimmen dieser Spurengasflüsse wird die Gasflusskammermethode in Verbindung mit Gaschromatographie (GC) oder. Fouriertransformierter Infrarotspektroskopie (FTIR) angewendet. Die GC-Technik bietet den Vorteil einer höheren Genauigkeit bei einigen fest ausgewählten Spurengasen. Die FTIR-Messungen zeigen, dass Ammoniakflüsse bei Düngung mit Kalkammonsalpeter unter der Nachweisgrenze bleiben. Der hier ermittelte Lachgasemissionsfaktor für einen lehmig-sandigen Standort beruht auf GC-Daten. Der Mittelwert für die düngerinduzierten N2O-N-Emissionen liegt nur bei 0,2 % der N-Düngergabe. Weiterhin ergeben die GC-Messungen, dass der bodenbürtige Abbau atmosphärischen Methans der Bodentemperatur folgt und am untersuchten Standort einen Mittelwert von 0,7 kg CH4 ha-1 a-1 aufweist.
Veröffentlicht
2000-08-28
Zitationsvorschlag
Hellebrand, H. J., & Scholz, V. (2000). Bestimmung bodenbürtiger Spurengasflüsse beim Anbau nachwachsender Rohstoffe. LANDTECHNIK, 55(4), 296–297. https://doi.org/10.15150/lt.2000.1913
Rubrik
Fachartikel

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